
Zusammenschluss von BVW, BWSI und VDS schafft schlagkräftige gemeinsame Interessenvertretung.
Wiesbaden/Berlin: Jetzt ist der Zusammenschluss auch offiziell vollzogen: Mit der Eintragung der Verschmelzung ins Vereinsregister nimmt der Bundesverband Wein, Sekt und Spirituosen e.V. (BWS) seine Arbeit auf. Unter seinem Dach bündeln die bislang in drei einzelnen Verbänden organisierten Unternehmen der Wein-, Sekt- und Spirituosenwirtschaft ihre Interessen und schaffen damit eine neue starke Interessenvertretung mit größerer politischer Schlagkraft, mehr Sichtbarkeit und einer gemeinsamen Plattform für die zentralen Zukunftsthemen der Branche.
Kräfte bündeln, Interessen gemeinsam vertreten
Die drei Getränkesegmente stehen in vielen zentralen Fragen vor vergleichbaren Herausforderungen. Diese reichen von regulatorischen Vorgaben und veränderten Konsumgewohnheiten über Nachhaltigkeit und internationalen Wettbewerb bis hin zu wettbewerbsfähigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Der BWS führt diese Perspektiven zusammen und entwickelt daraus gemeinsame Positionen zu den zentralen Branchenthemen. „Im BWS führen wir die Vielfalt von Wein, Sekt und Spirituosen zu einer starken gemeinsamen Stimme zusammen. Unser Anspruch ist es, die Branche geschlossen, sachkundig und dialogorientiert gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu vertreten“, betont BWS-Präsident Christoph Mack (Mack & Schühle AG).
Eine starke Wertschöpfungskette im Blick
Rund 10 Mrd. Euro Umsatz erwirtschaftet die Wein-, Sekt- und Spirituosenwirtschaft jährlich in Deutschland und schafft weit mehr als hochwertige Produkte. Sie stärkt Regionen, Handel und Gastronomie, trägt zu Steuereinnahmen bei und ist Teil eines vielfältigen Wirtschaftsstandorts Deutschland. Hinter den Produkten steht eine breit verzweigte Wertschöpfungskette – von Erzeugung und Beschaffung über Herstellung und Abfüllung bis hin zu Logistik, Handel und Gastronomie. Der BWS hat die wirtschaftlichen Zusammenhänge entlang dieser Wertschöpfungskette im Blick und setzt sich für verlässliche Rahmenbedingungen, funktionierende Märkte, Innovation, nachhaltige Lösungen und den Abbau unnötiger bürokratischer Belastungen ein.
Wirtschaft, Genusskultur und Verantwortung zusammendenken
Wein, Sekt und Spirituosen sind zugleich Wirtschaftsgüter und Teil einer gewachsenen Genusskultur. Deshalb gehören auch der verantwortungsvolle Umgang mit alkoholischen Getränken und der gesellschaftliche Dialog über Genuss und Verantwortung zu den Schwerpunkten der Verbandsarbeit. „Der BWS verbindet die breite fachliche Expertise seiner Mitglieder mit einer leistungsfähigen Verbandsstruktur. So können wir Themen frühzeitig aufgreifen, unterschiedliche Erfahrungen aus der Praxis zusammenführen und daraus fundierte Lösungen und Positionen entwickeln“, erklärt Geschäftsführer Dr. Alexander Tacer.
Drei Verbände – eine gemeinsame Zukunft
Im BWS fließen die fachlichen Schwerpunkte und gewachsenen Netzwerke des Verbandes Deutscher Sektkellereien, des Bundesverbandes Wein und Spirituosen International und des Bundesverbandes der Deutschen Weinkellereien zusammen. Die rund 150 Mitglieder der drei Verbände hatten am 2. Juni 2026 im Rahmen ihrer gemeinsamen Mitgliederversammlungen in Wiesbaden den Weg für die Verschmelzung geebnet.
Vertreten wird der BWS durch Präsident Christoph Mack (Mack & Schühle AG) sowie die Vizepräsidenten Oliver Gloden (Schloss Wachenheim AG) und Alexander Rittlinger (Reh Kendermann GmbH Weinkellerei). Die Geschäftsführung liegt bei Dr. Alexander Tacer. Der BWS hat seinen Verbandssitz in Wiesbaden und ist mit einem Hauptstadtbüro am Pariser Platz auch im politischen Berlin vertreten.
Die etablierte Ausschussarbeit wird im BWS nahtlos fortgeführt. Dazu gehören unter anderem die Bereiche Recht und Wein, Oenologie und Produktion, Kommunikation und Genusskultur, Nachhaltigkeit sowie Logistik. Mit dem neuen Außenauftritt werden auch die bisherigen Kommunikationskanäle der drei Verbände schrittweise unter der Marke BWS zusammengeführt. In Kürze geht die neue Website unter www.bws-verband.de an den Start.
Die Pressemitteilung können Sie sich hier als PDF herunterladen.
Bundesverband Wein und Spirituosen International e.V.
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